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06.02.12 17:14 Uhr razor0892

 

 

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Darkztar


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Junge Union schließt sich an Protest gegen ACTA an
02.02.12 22:22 Uhr razor0892

Der Protest gegen das Handelsabkommen ACTA gewinnt an Breite. Längst stellen sich nicht nur die "üblichen Verdächtigen" aus der Internet-Community gegen das Abkommen. Auch die Junge Union hat sich heute gegen eine Unterzeichnung des Vertrages positioniert.

 

"Das Anti-Counterfeiting-Trade-Agreement (ACTA) ist ein Angriff auf die Freiheit im Netz und hat unabsehbare Folgen für den ungehinderten Zugang der Nutzer zu digitalen Informationen", heißt es in einer Erklärung der Bundestagsabgeordneten und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Jungen Union, Dorothee Bär, und dem Bundesvorstandsmitglied Henrik Bröckelmann.

Das intransparente Aushandlungsverfahren des Abkommens lasse zudem Zweifel an der demokratischen Legitimierung aufkommen. Als Junge Union fordere man die Angehörigen des Europäischen Parlaments daher dazu auf, das ACTA-Abkommen in seiner aktuellen Form nicht zu unterzeichnen.

Grundsätzlich begrüße man die Stärkung des Schutzes von Urheberrechten im digitalen Raum und die Anpassung der internationalen Rechtslage. "Das ACTA-Abkommen ist jedoch als Instrument zur Durchsetzung dieser Rechte abzulehnen, da es die Interessen der Urheber über fundamentale Werte wie Meinungsfreiheit, Datenschutz und das Recht auf ungehinderten Zugang zu Information und Kultur stellt", erklärten die Vertreter der Jungen Union.

 

Sie kritisierten unter anderem, dass Internet-Provider für Verstöße ihrer Kunden haftbar gemacht und somit zu einer verschärften Überwachung ihrer Netzinhalte gezwungen werden sollen. Im Zweifelsfall könne dies die Sperrung von Internet-Seiten für die Nutzer sowie die Übermittlung privater Daten durch den Anbieter an die zuständigen Behörden bedeuten. Der Effekt wäre eine Tendenz zu Internet-Zensur und der Anreiz zur Verletzung des Datenschutzes. Die verschärfte Rechtslage werde sich zudem negativ auf die Innovationsstärke des Internets auswirken.

Die Junge Union kritisiert zudem die intransparente Verfahrensweise, in welcher das Handelsabkommen erarbeitet wurde: Die Verhandlungen fanden hinter verschlossenen Türen statt und schlossen demnach die Möglichkeit der Mitwirkung durch die Öffentlichkeit und der Verbände aus.

Verschiedene Organisationen, darunter die Piratenpartei, rufen inzwischen zu einem internationalen Aktionstag gegen ACTA auf. Dieser wird für den 11. Februar vorbereitet. In vielen Ländern Europas und auch in zahlreichen deutschen Städten soll es Demonstrationen und andere Protestaktionen geben.

 

(Quelle: http://winfuture.de/news,67938.html)


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No ACTA
01.02.12 12:55 Uhr razor0892

Liebe Freundinnen und Freunde,

Letzte Woche konnten 3 Millionen von uns Amerikas Attacke auf unser Internet vereiteln -- doch mit ACTA lauert eine noch größere Bedrohung. Unsere global agierende Bewegung für Internetfreiheit ist genau die Kraft, die diese Gefahr für immer aus der Welt schaffen kann.

ACTA -- ein weltweites Abkommen -- könnte Konzernen erlauben, das Internet zu zensieren. Es wurde von wenigen reichen Ländern und mächtigen Konzernen ausgehandelt und würde einen neuen, nicht gewählten, “ACTA-Ausschuss” ins Leben rufen, der es privaten Interessen erlauben würde, alles, was wir Online machen zu überwachen und drakonische Bußgelder -- oder gar Gefängnisstrafen -- gegen alle zu verhängen, die angeblich ihren Geschäften schaden.

Europa entscheidet jetzt gerade, ob es ACTA ratifiziert -- und ohne Europas Unterschrift wird dieser Angriff auf die Internet-Freiheit zusammenbrechen. Wir wissen, dass sie sich schon früher gegen ACTA gestellt haben, doch einige MEPs sind unentschlossen -- geben wir ihnen den Stoß, den sie brauchen, um das Abkommen zu verwerfen. Unterzeichnen Sie die Petition -- sobald wir 500.000 Unterschriften erreichen überreichen wir die Petition spektakulär in Brüssel:

http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?tta

Es ist empörend -- die Regierungen von 80 Prozent der Weltbevölkerung waren von den Verhandlungen um das Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) ausgeschlossen und ungewählte Bürokraten haben eng mit Konzern-Lobbyisten zusammengearbeitet um sich neue Regeln und ein viel zu mächtiges Vollzugsverfahren auszudenken. ACTA würde zunächst die USA, EU und 9 weitere Länder abdecken und dann auf die ganze Welt erweitert werden. Doch wenn wir die EU jetzt zu einem Nein bewegen könnten wir dem Abkommen den Schwung nehmen und es schließlich ganz aufhalten.

Die repressiven Verordnungen könnten bedeuten, dass Menschen für das Teilen von Zeitungsartikeln oder das Hochladen eines Videos von einer Party, auf der urheberrechtlich geschützte Musik gespielt wird, bestraft werden. Verpackt als Handelsabkommen zum Schutz von Urheberrechten könnte ACTA darüber hinaus zum Verbot lebensrettender generischer Medikamente führen und den Zugang von Bauern zu Saatgut bedrohen. Und der Höhepunkt ist, dass der ACTA-Ausschuss eine Freikarte zum Ändern seiner eigenen Regeln hätte, ohne jegliche demokratische Kontrolle.

Mächtige Konzerninteressen drängen auf dieses Abkommen, aber das EU Parlament steht noch im Weg. Senden wir den Abgeordneten eine klare Botschaft, sich gegen die Lobbies zu stellen und für Internet-Freiheit einzutreten. Unterzeichnen Sie jetzt und erzählen Sie allen davon.

http://www.avaaz.org/de/eu_save_the_internet_spread/?tta

Letzte Woche sahen wir, was wir gemeinsam erreichen können, als Millionen von uns die USA davon abhielten, ein Internetzensurgesetz zu verabschieden. Wir haben der Welt gezeigt, wie mächtig unsere Stimme sein kann. Erheben wir sie erneut um gegen diese neue Bedrohung vorzugehen.

Voller Hoffnung und Entschlossenheit,

Dalia, Alice, Pascal, Emma, Ricken, Maria Paz und das ganze Avaaz-Team

Weitere Informationen:

EU-Parlament beginnt Debatte um ACTA-Ratifizierung (Heise)
http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Parlament-beginnt-Debatte-um-ACTA-Ratifizierung-1421066.html

Warum ist ACTA so umstritten? Und warum sich Politiker und Bürger dafür interessieren sollten! (Digitale Gesellschaft)
http://digitalegesellschaft.de/2011/10/warum-ist-acta-so-umstritten-und-warum-sich-politiker-und-burger-dafur-interessieren-sollten/

US-Senator stoppt Pipa-Abstimmung (Spiegel)
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,810408,00.html

The secret treaty: Anti-Counterfeiting Trade Agreement (ACTA) and Its Impact on Access to Medicines (auf Englisch)
http://www.msfaccess.org/content/secret-treaty-anti-counterfeiting-trade-agreement-acta-and-its-impact-access-medicines

 

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Anonymous rächt Schließung von MegaUpload.com
20.01.12 20:34 Uhr razor0892

Nachdem das US-Justizministerium die bekannte Filehosting-Plattform MegaUpload.com durch das FBI schließen ließ und deren Betreiber um den Deutschen Kim "Kimble" Schmitz verhaftete, greift die Gruppierung Anonymous im Rahmen ihrer "bisher größten Attacke" diverse Websites an.

 

Seit mehreren Stunden attackieren die lose zusammengewürfelten Mitglieder von Anonymous unter anderem die Internetangebote des US-Justizministeriums, des FBI, der Musik-Lobbyisten der RIAA, der Filmindustrievereinigung MPAA, des US-Urheberrechtsamts und einiger Plattenfirmen wie Warner Music, Universal Music und BMI. Die neue französische Behörde für den Kampf gegen Urheberrechtsverletzungen HADOPI ist derzeit wie die meisten der genannten Websites entweder schlecht oder gar nicht erreichbar.

 

Über seine Twitter-Kanäle und ein Weblog lässt Anonymous aktuell in kurzen Abständen vermelden, dass man weitere Websites in die Knie gezwungen hat. Die Angriffe erfolgen wie bei den selbsternannten "Kämpfern für die Internet-Freiheit" üblich mit Hilfe sogenannter Distributed Denial of Service (DDoS) Attacken, bei denen zahlreiche Nutzer die Websites mit einer zu hohen Zahl von Anfragen überschwemmen.

 

Die Aktion wird als "Operation MegaUpload" bezeichnet und stellt eine direkte Antwort auf die von den US-Behörden durchgesetzte Schließung von MegaUpload.com und die Festnahme von Schmitz und drei weiteren Personen dar. Den insgesamt sieben Beschuldigten werden Urheberrechtsverletzungen und Geldwäsche vorgeworfen. Sie sollen einen Schaden von 500 Millionen Dollar verursacht und aus dem Betrieb des Online-Dateispeichers rund 175 Millionen Dollar erwirtschaftet haben.

Zwischenzeitlich war unter MegaUpload.bz eine angeblich neue Website des Filehosters verfügbar, die jetzt aber aufgrund des großen Interesses nur noch schlecht zu erreichen ist. Ihre Betreiber arbeiten derzeit angeblich daran, den Dienst schnellstmöglich wieder zugänglich zu machen. An den Attacken auf die Websites von Behörden und Unternehmen sind derzeit angeblich weit über 5000 Anonymous-Mitglieder beteiligt.

Das US-Justizministerium hat über seinen offiziellen Twitter-Account bestätigt, dass man derzeit eine "erheblich gesteigerte Aktivität" auf der eigenen Website feststelle. Dies werde als bösartige Handlung betrachtet, bis der genaue Grund dafür festgestellt werden könne. Die Website der deutschen GEMA ist nach wie vor erreichbar.

 

(Quelle: http://winfuture.de/news,67692.html)


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Nach 17 Jahren: Doom erscheint in Deutschland
20.01.12 19:53 Uhr razor0892

Ende August hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) den legendären Shooter Doom und seinen Nachfolger Doom II vom Index gestrichen. Nach 17 Jahren erscheint das id-Software-Spiel nun erstmals offiziell in Deutschland.

 

Im Mai 1994 wurde Doom (etwa ein halbes Jahr nach seinem Erscheinen) noch als jugendgefährdend eingestuft und in Folge auf den so genannten "Index" gesetzt. 17 Jahre später wurde das Spiel dann vergangenen Sommer auf Antrag von Publisher Bethesda von der Liste der jugendgefährdenden Medien wieder gestrichen und bekam eine Freigabe ab 16 Jahren.

 

Damit war der Weg für eine offizielle Veröffentlichung des Ego-Shooters frei und heute ist es tatsächlich soweit: Doom ist ganz offiziell als Downloadspiel im 'Marketplace' für die Xbox 360 erhältlich. Der Download des Spiels via Xbox Live kostet 400 Microsoft-Points, also umgerechnet rund fünf Euro.

Bei der nun erhältlichen Version handelt es sich um eine Umsetzung des 1995 erstmals erschienenen "Ultimate Doom", das eine zusätzliche vierte Episode mit dem Titel "Thy Flesh Consumed" enthält. Nach Angaben von Bethesda Softworks habe diese eine "verbesserte Grafik sowie 5.1-Surround-Sound-, und HD-Display-Unterstützung".

 

Das klingt allerdings moderner als es tatsächlich ist, da das Aufpolieren nur die Menüs im Spiel betrifft und die Ingame-Grafik selbst unverändert ist, also auch keine 16:9-Bildschirme unterstützt und in "klassischem" 4:3 daherkommt.

Integriert wurden dagegen auch die für die Xbox 360 typischen Erfolge ("Achievements"): Diese (an sich wertlosen) Punkte bekommt man, wenn man eine Episode meistert oder auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad "Nightmare" absolviert. Auch an Multiplayer-Unterstützung wurde gedacht, bei Doom für die Xbox 360 können bis zu vier Spieler im Deathmatch oder Vier-Spieler-Koopmodus mit- bzw. gegeneinander zocken.

 

(Quelle: http://winfuture.de/news,67679.html)


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